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Dendrobates tinctorius azureus
0.1. Phelsuma quadriocellata quadriocellata
0.1. Phelsuma quadriocellata quadriocellata
Dendrobates tinctorius azureus ist meiner Meinung nach einer der schönsten Pfeilgiftfrösche in der gesamten Dendrobatenreihe.
In Deutschland wird er der blaue- oder auch der azurblaue Pfeilgiftfrosch genannt. Und gerade diese Farbe macht ihn zu einem Juwel der besonderen Art unter den Pfeilgiftfröschen.
Die Grundfärbung dieses Dendrobaten ist schwarz.
Um seine tiefschwarze Haut zieht sich elegant eine blaue, sehr hübsche Farbe. Das Blau ist unterschiedlich. Das Blau auf dem Rücken dunkler als am Bauch und der Brustwand. Zudem sehen sich die Azureus (0.1.1.) die ich in meinem Terrarium pflege deutlich verschieden aus, so ist einer der beiden mit groben, größeren Flecken versehen. Desweiteren in der Blaufärbung etwas dunkler als das andere Tier.
Der blaue Pfeilgiftfrosch hat einen deutlich erkennbaren Buckel der beim ersten hinschauen einen eher hindernden Eindruck macht, dieser stört ihn aber keineswegs beim Beute machen oder springen.
Der Speiseplan des Dendrobaten besteht in erster Linie aus kleinen bis mittleren Futtertieren, zum Großteil aus Springschwänzen und Obstfliegen (Drosophilidae) in der Terraristik auch Drosophila genannt, aber auch Heimchen bis etwa 3mm Größe und weiße Asseln sind gern gesehene Futtertiere.
Die Mengenangabe der Futtertiere ist immer ein sehr häufiges Thema in Diskussionsforen der Terraristik.
Generell ist zu sagen, dass eine genaue Mengenangabe nicht zu treffen ist. Jedes Tier ist anders und je nach Aktivität benötigt es mehr oder weniger Futter. Zudem hängt die Menge auch von der Anzahl der zu pflegenden Tiere ab. Ich verfüttere ca. alle 2-3 Tage eine Menge Fruchtfliegen (man könnte sagen, je nach Füllung der Fliegendose 4-5-mal schütteln).
Ihr merkt, es ist sehr schwierig eine Mengenangabe zu tätigen da meist nach Gefühl gefüttert wird. (Die richtige Menge abzuschätzen lernt man aber sehr schnell.)
In dem natürlichen Lebensraum fressen die Dendrobaten, Ameisen (Pharaoameisen) aus denen sie ihr Gift beziehen und in die Haut einlagern. Im Terrarium dagegen bekommen sie diese Ameisen nicht und sind somit nur teilweise oder gar nicht mehr giftig.
Dendrobates tinctorius azureus zählt zu den bodenbewohnenden Froscharten in der Terraristik, doch ist bei mir sehr häufig zu beobachten, dass meine Frösche das gesamte Terrarium ausnutzen. Das Becken, welches ich verwende, hat ein Maß von 60x50x100cm (BxTxH).
Da ich ein Männchen und ein Weibchen (1.1.) von Dendrobes tincturius azureus in meinem Terrarium pflege und sie sich gegebenenfalls Paaren möchten, habe ich mehrere kleine Filmdöschen und eine Bruthöhle im Terrarium verteilt um einige Begattungsplätze zu schaffen.
Ich finde es immer sehr interessant, wenn sich die Dendrobaten in diesen Höhlen zurückziehen und nur noch die Nasenspitze zu sehen ist.
Leider habe ich noch nicht beobachten können, dass sich beide gleichzeitig in so eine Höhle zurückziehen.
Ich halte meine Dendrobates tinctorius azureus im Glasterrarium mit
1.1. Phelsuma quadriocellata quadriocellata und kann nichts Negatives von dieser Vergesellschaftung berichten. Wie schon gesagt, nutzen meine Frösche das gesamte Terrarium voll aus und stören sich an den Phelsumen keineswegs.
Mir scheint sie nehmen keine Notiz voneinander.
Ich möchte aber dringend drauf hinweisen, dass dies nicht immer so sein muss, und täglicher Kontrolle bedarf. 
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