
















Diese Seite wurde erstellt von www.my-jungle.de und www.poison-frogs.de




Vermisst du Information, hast du Tipps oder Vorschläge?
0.1. Phelsuma quadriocellata quadriocellata
0.1. Phelsuma quadriocellata quadriocellata


Instalation einer Wasserpumpe:
Diese Wasserpumpe befördert das Wasser zum Miniteich.
Anschließend sucht sich das Wasser seinen Weg. Optisch eine sehr ansprechende Sache.
Ich habe die Pumpe nachträglich in das Terrarium Installiert. Tiere raus, Pflanzen und Erde raus und dann konnte es losgehen.
Dafür benötigt ihr: Eine Wasserpumpe, Schlauch aus der Aquaristikabteilung, Winkelstücke, Pflanzkorf (Teichabteilung im Baumarkt), Tontöpfchen aus dem anschließend das Wasser fließt, Schifaplatten.
1. Zu Beginn habe ich den forderen Teil des Terrariums von dem Blähton befreit. Ein Tipp um das Blähton in Stufen zu schichten: einfach ein paar Schieferplatten zwischen die Kugeln stecken.
Im Gartencenter eines Baumarktes gibt es Körbe für den Teichbedarf, bei diesem habe ich den Boden abgeschnitten und in den vorderen teil des Terrariums getan.
3. Danach habe an das Ende des Schlauches ein Tongefäß angeklebt (Acht geben das der Schlauch nicht verstopft) und an die Position gesteckt. Der schlauch wurde in der Ecke versteckt.
Beim neuen Einrichten eines Terra’s kann man ihn auch hinter die Rückwand verlegen (Optik)
5. Nun kommt das Vließ wieder auf die Tonkugeln.

Der Bau einer Nachzuchtanlage:
Größe: 40x30x40 (Einzelquatier 20x30x40 cm)
Hierfür benötigt man jede Menge Glas, welches ich mir, von einem Glaser aus der Nachbarschaft geholt habe.
Der Glaser hat jenes nicht mehr benötigt (Altglas) und es mir kostenlos übergeben.
Für den Bau eines Terrariums aus Glas, ob Nachzuchtbecken oder großes Terrarium, benötigt man folgende Werkzeuge und Materialien.
- Glas
- Glasschneider
- Öl (ich habe das Kriechöl WD-40 verwendet)
- Zollstock
- Handschuhe
- Latexhandschuhe
-Skalpell oder Teppichmesser
- Schleifpapier
- Winkel
- Eine Schiene oder Brett mit Industrieschnitt
- Glasstift (edding o. ä.)
- Maße des Terrarium (Skizze)
- Aquariensilikon
- Edelstahlgaze
- E-Profile
- Kunststoffwinkel
- Diamantbohrer
Meine Nachzuchtanlage soll über 6 Nachzuchtbecken verfügen, so habe ich die Gewähr , 3 Gelege meiner Phelsumen gleichzeitig zu pflegen.
Das reicht für den Anfang aus, es sollen später aber noch weitere, etwas größere dazu kommen.
Bevor man beginnt ist es wichtig, dass man sich die genauen Maße auf einen Zettel schreibt und bei sich hat, wenn man mit dem Zuschnitt des Glases beginnt.
Vor allem muss man die Glasstärke von 4mm oder 6mm mit einberechnen. In meinem Fall beträgt die Glasstärke 4mm. Mir ist es bei einem großen Terrarium passiert, dass ich die Stärke des Glases vergessen hatte. Die Maße stimmten somit nicht mehr überein und ich musste ein wenig um planen.
Macht euch also eine Skizze, wie ich sie rechts dargestellt habe und schreibt die genauen Maße inklusive der Glasstärke daran.
Das schafft einen guten Überblick!
Zum Glasschnitt gibt es ein paar wichtige Grundlagen , die man beachten sollte:
- Das Glas muss frei von Silikonresten sein
- Der Glasschneider sollte vor jedem Schneiden geölt werden, so gleitet der Schneider besser auf dem Glas und man hat anschließend eine saubere Kannte.
- Der Glasschneider sollte mit einem festen Druck aber nicht mit Gewalt über das Glas gezogen werden.
- Der Glasschneider muss ohne Unterbrechungen über das Glas gezogen werden, ansonsten bricht das Glas nicht gleichmäßig an der Sollbruchstelle.
- Für den Schnitt benötigt man eine Messlatte oder ein Brett mit Industrieschnitt um einen geraden Schnitt zu bekommen.
- Die Ränder bzw. Kanten auf der Ober,- und Unterseite müssen unbedingt beim Anreißen mit einbezogen werden.
Nach dem Schneiden sollte man die Kanten schleifen und die Scheibe gründlich mit Silokonentferner reinigen , damit das Aquariensilikon gut an der Scheibe klebt.
Der Silikonentferner hat den Vorteil , das nicht nur das Öl vom Glasschneider und die Fette vom Anfassen beseitig werden, sondern auch die feinen Silikonreste vom Glas .
Nach der Reinigung kann man beginnen das Glas je nach Planung und Vorstellung zusammen zu kleben.







2. Anschließend wird die Pumpe in den umgebauten Korb gelegt und Schieferplatten daraufgelegt, so kann man ohne mühe an die Pumpe gelangen ohne alles raus zu nehmen.
Nur die erste Bodenschicht muss entfernt werden!
4. Eckverbindungen am Schlauch installieren und anschließend verlegen.
Es ist wichtig zu testen ob der Wasserdruck der Pumpe ausreicht, bei mir war das der Fall und ich konnte das Projekt zu Ende führen.
(Bei manchen Pumpen kann man die Pumpkraft einstellen)
6. Wenn das Getan ist kann man Erde, Pinienrinde und Pflanzen wieder ins Terrarium setzen.
Den Restschlauch mit Trichter habe ich für das Einfüllen des Wassers genutzt. Funktion ist die, dass die ganzen Pinienrindestücke nicht von dem Wasserdruck weggesprühlt werden.








Um das Silikon in der Kante der Scheibe zu glätten, verwende ich ein Spühlwassergemisch.
Dieses Sprühe ich über die Silikonnaht. Anschließend kann ich das Silikon mit dem Finger glatt ziehen.
Das Wassergemisch bewirkt, dass das Silikon beim Glätten nicht an dem Finger kleben bleibt.
Dieser Arbeitsgang sollte dringend in gut gelüfteten Räumen oder im Freien durchgeführt werden, da Essigdämpfe an die Umgebungsluft abgegeben werden , die Kopfschmerzen verursachen können.
Um die Kanten zu verstecken und die Edelstahlgaze an das Terrarium zu kleben, habe ich Kunststoffwinkel aus dem Baumarkt besorgt. Diese habe ich wahlweise an der Kante auseinander geschnitten und so Kunststoffstreifen erhalten. Dann kann man die Edelstahlgaze zwischen Scheibe und Kunststoffstreifen festkleben.
Nicht zu vergessen sind noch die Löcher für die Düsen der Beregnungsanlage. Diese habe ich mit einem Diamantbohrer (erhältlich in versch. Größen) erstellt. Dabei ist zu beachten, das man etwas als Führung hat. Ansonsten kann es passieren dass der Bohrer immer wieder ausbricht.
Zum Kühlen des Bohrers habe ich Wasser benutzt.
Nach einer Auslüftungsphase von 1-2 Wochen (Ich lasse es gerne lange auslüften) sind die Nachzuchtbecken fertig gestellt und können mit den Einrichtungsgegenständen komplettiert werden.






